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Sie wollen mehr wissen über Käse und Wein? Wir empfehlen Ihnen gerne Ute Sturm, Käse-Sommelière aus Gräfelfing.

Kaeseverkostung

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Ein bekanntes Duo und seit jeher eine beliebte und spannende Kombination. Doch auch hier macht nicht nur der Duft eines sehr aromatischen Münsterkäses die bekannte „Musik“, sondern bringt in der Verbindung mit ausgewählten Weinen wahre Gaumenfreuden.

An seinen Geschmackspartner Wein stellt der Käse höchste Ansprüche; er darf nicht übertönen, sondern soll unauffällig ergänzen. Hierbei bedeutet „ergänzen“, der Wein soll zu noch mehr Genuss beitragen, er darf sich also auch nicht verstecken.
Da es jedoch nicht DEN Wein zu Käse gibt, bestehen auch keine festen Regeln was die „richtige“ Kombination angeht.
Ein paar grundlegende Prinzipien können jedoch als Orientierung dienen - davon abweichende Experimente sind natürlich nie ausgeschlossen!

Die Weinauswahl orientiert sich am Käse, seinem Fettgehalt, dem Alter und der Intensität des Geschmacks:

- je würziger der Käse, desto bukett- und geschmacksbetonter darf der Wein sein
- je fettreicher der Käse, umso süßer der Wein
- je strenger der Käse, desto gehaltvoller der Wein
- je trockener und salziger der Käse, umso gerbstoffbetonter der Wein

Vor allem Salz und Fett sind die Parameter, an denen man die Auswahl festmachen kann, was auch verdeutlicht, dass weniger bei Rotweinen, sondern vielmehr bei der breiten Palette der Weißweine würdige Partner zu finden sind.

Weichkäse mit weißem Edelpilz wie Brie, Camembert:: trockener oder halbtrockener Riesling, jugendlich frischer Grauburgunder, Gutedel, sowie die fruchtigen Vertreter der Spätburgunder und Trollinger schmecken hier, da sie das Pilzaroma aufgreifen und den Schmelz des Käse am Gaumen weitertragen.

Weichkäse mit gewaschener Rinde wie z.B. Livarot, Münster: ein trockener Riesling oder der duftige Klassiker Gewürztraminer empfehlen sich ebenso wie Silvaner Spätlese und bei den Rotweinen würzig-kirschiger Regent und Dornfelder. Die kräftigsten Vertreter dieser Käse, können jedem Wein den Boden unter den Füssen wegziehen, dazu genießen Sie dann eher ein Bier, das durch gleichfalls herbe Aromen von Hopfen und süßlich-kräftigem Malz einen ebenbürtiger Partner darstellt.

Frischkäse, Rahmkäse, Mozzarella, Mascarpone: Frischkäse und junge, rindenlose Käse harmonieren am besten mit nicht zu fruchtigen und säurebetonten Weißweinen, leichte lebhafte Silvaner, Weißburgunder und auch Bacchus passen.

Blauschimmelkäse, Edelpilzkäse wie z.B. Bavaria Blue oder Roquefort: die Süße einer Beerenauslese verträgt sich gut mit dem Salzgehalt des Käses, spannende Partner sind bei Auslesen und Beerenauslesen von Ruländer, Weißherbst und Spätburgunder zu finden.

Schnittkäse und halbfeste Schnittkäse wie z.B. Edamer, Tilsiter, Morbier: das Geschmacksspektrum der Schnittkäse ist sehr weit gefächert. Allgemeine Empfehlungen sind daher schwer zu geben. Müller-Thurgau, Weißburgunder und halbtrockener Riesling bei jungen, milden Käsesorten, Kerner, Bacchus und Gewürztraminer bei etwas kräftigeren Sorten, ebenso wie leichte Spätburgunder und Schwarzriesling begleiten sehr harmonisch.

Hartkäse wie Emmentaler, Gruyère, Manchego, Parmesan, Cantal, alter Gouda, Cheddar: hier passt ein gehaltvoller Weißwein wie beispielsweise Chardonnay oder Ruländer aus dem Barrique oder auch mit feiner Restsüße ebenso gut wie ein samtiger, nicht zu tanninreicher Rotwein. Gereiftem Hartkäse, in dem das Salz schon auskristallisiert ist, dürfen Sie gerne einen Süßwein entgegensetzen.

 
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